...die Welt gewinnen!

Meldung vom
Kategorie: Andacht

Ein Wort aus Petzen...

Am 14. März werden wir an zwei bedeutende Persönlichkeiten erinnert. 1879 wurde der Physiker Albert Einstein geboren und 1883 verstarb Karl Marx, der sozialistische Theoretiker. Während Einstein durch seine Arbeit die Grundlagen der Physik und damit auch unser Weltbild revolutionierte, wurde die Erkenntnis von Marx und Engels, das die wirtschaftlichen Kräfte und Verhältnisse den Fortgang der Geschichte bestimmen, bahnbrechend für die weitere soziale und gesellschaftliche Entwicklung. Beider Werk zeigt auch die grundsätzliche Gefahr auf, die Erkenntnis mit sich bringt. Bei dem einen als Wegbereiter der Atombombe, auf den anderen haben sich viele totalitäre Regimes berufen.

Mir fällt dazu das Wort von Jesus ein : "Was hilft es dem Menschen , wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?". Die grundlegende Frage nach der Verantwortung für unser Tun und Lassen stellt sich für jeden einzelnen Menschen. Der Verzicht auf Forschung ist ebenso wenig ein Ausweg, wie Erkenntnissuche ohne jede Beschränkung. Die Geschichte bietet dafür genügend Beispiele.

Dennoch will die Frage von Jesus unseren Blick schärfen für die Konsequenzen unseres Tun und Lassens. Dies beginnt bei unserem persönlichen Lebensstil und Entwurf, setzt sich über das familiäre Umfeld bis in breite Kreise der Gesellschaft fort. Auch die Kirchen sind davon nicht ausgenommen.
Es ist gut und heilsam für uns, ab und zu darüber nachzudenken.
Manchmal hilft dabei, schon ein wenig Zeit zum Durchatmen und der Hauch eines Lächelns.

Heinz Schultheiß, Pastor in Petzen