Freitag, der 13.

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Kategorie: Andacht

Ein Wort aus Bückeburg...

 

H.-P. Fiebig

Freitag, der 13.
Freitag, der 13. Mögen Sie dieses Datum oder ist Ihnen egal, welches Datum oder welchen Wochentag wir haben? Oder haben Sie schon genug von den Reden über Black Fridays oder Fridays for future?
In der Bibel stehen auf jeden Fall zwei wunderbare Sätze, die der Apostel Paulus an die Gemeinde von Korinth geschrieben hat und  die unter den Zahlen 13 zu finden sind: 1. Korinther 13,13: Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die größte unter ihnen, und 2. Korinther 13,13: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen.
Es geht  um die göttliche Liebe, die die menschliche Liebe bewegt. Wären wir am 13. Dezember in Skandinavien gewesen, hätten wir einen sehr schönen Festtag mit feiern können. Ein hübsches Mädchen steht im Mittelpunkt. Sie trägt ein langes weißes Kleid, einen grünen Kranz mit einer Lichterkrone von brennenden oder elektrischen Kerzen auf dem Haar. Ihr Name Lucia heißt übersetzt „die Leuchtende“ und erinnert an eine heilige Frau, die vor 1700 Jahren auf Sizilien lebte. Sie tat viel Gutes und  verwandte all ihre Kraft darauf, den Armen und Schwachen von Syrakus zu helfen. Sie setzte sich Kerzen auf den Kopf.
Warum? Mit Hilfe der Kerzen auf dem Kopf wollte sie in der Dunkelheit besser sehen können und trotzdem die Hände frei behalten, um Gutes zu tun, z.B. Brot an die Hungernden zu verteilen. Damals wurden die Christen im römischen Reich verfolgt. Auch Lucia starb den Märtyrertod. Zur Erinnerung an diese Frau wird das Luciafest gefeiert. Ihr wunderbarer Einsatz der Nächstenliebe für die Armen wirkt international ansteckend, in Skandinavien und in Schaumburg, am 13., am 14. Dezember, an jedem Tag, den wir erleben dürfen.

Hans-Peter Fiebig, Bückeburg