Sauseschritt

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Kategorie: Andacht

Ein Wort aus Bergkirchen...

 
Reinhard Zoske

Reinhard Zoske

Vieles zehrt an uns, egal, ob im Winter oder Frühjahr. Aber im Frühjahr zieht es uns nicht runter. Da sind die hellen Nächte, die ausgedehnten Abende. Auch die Wärme der Sonnenstrahlen spielt  eine Rolle. Die Seele lebt auf!
Poetisch gesehen ist es, als erhebe sich ein Adler in uns – schwinge sich auf – mit anderen zusammen und lasse sich vom Aufwind des neuen Frühlings einfach mitreißen. Wie majestätisch! Schon am Morgen geht es los und am Abend wollen wir es nicht Nacht werden lassen.

Das fühlt sich an wie ein „Getragen sein“. Es lebt sich leichter in den Sonntag wie in den Alltag hinein. Der Himmel scheint uns näher. Wir lenken leichter ein – überwinden Meinungsverschiedenheit. Gott wohnt ganz in der Nähe. Versöhnter mit dem Leben sind wir, obgleich es im Winter ähnliche Fragen sind.
Wir singen ein Lied vom Frühling, vom Einklang und von Dankbarkeit bestimmt. Wir singen, summen oder murmeln la,la,la (das meistgesungene Lied) nicht nur in der Badewanne in der kalten Winterzeit. Jetzt fahren wieder viele Fahrradfahrer an mir pfeifend und singend vorüber.

Die Melodien vom Leben und Lieben in uns wie den Vogelstimmen nachgeahmt und der Natur abgelauscht  - wollen einfach aus uns heraus. Und auch unserem Gott singen oder pfeifen wir nicht nur mit Paul Gerhardt unser Lob und Dank. Wir sind dicht dran und überwältigt: Was leben wir doch auf einem wunderschönen Stern. So singen und spielen wir dem Herrn des Lebens und der Ewigkeit.

Heute sag ich singend von Herzensgrund: Danke, lieber Gott!
Eins, zwei, drei im Sauseschritt … .

Reinhard Zoske, Pastor in Bergkirchen