Sonntag (9.9.) ist Diakoniesonntag

Meldung vom
Kategorie: Andacht

Ein Wort aus Meinsen ...

 
Ulrich Hinz

Mit dem Dienst am Nächsten geht es um eine Kernaufgabe in christlicher Gemeinde und für unsere christlich geprägte Gesellschaft.
Jesus hat auf die tätige Nächstenliebe als eine Grundbestimmung christlicher Existenz und als Kennzeichen christlicher Gemeinschaft hingewiesen. Mit seinem Gleichnis vom Barmherzigen Samariter stellt Jesus heraus, dass Zuwendung und praktische Hilfe keinem Menschen in Not versagt werden dürfen.
Die christliche Gemeinde der ersten Generation hat solche fürsorgliche Unterstützung bedürftiger Menschen als eines ihrer Wesensmerkmale erkannt. In der Apostelgeschichte wird berichtet: „Was das Leben der Christen prägte, waren ...  ihr Zusammenhalt in gegenseitiger Liebe und Hilfsbereitschaft, ...“ (Apg. 2). Der Apostel Paulus beschreibt die Diakonie als ein gegenseitiges Lastentragen und darin als Erfüllung des Gesetzes Christi. (Gal. 6)

Mit dem diesjährigen Thema „Älter werden: Aus dem Leben schöpfen – für mich und andere“ wird der besondere Blick auf generationenübergreifende Angebote in der Gemeinde vor Ort und in diakonischen Einrichtungen gelenkt. Menschen im Prozess des Alterns sollen durch Teilhabe an den Kräften jüngerer sowie durch Teilgabe ihrer Erfahrungen und Kenntnisse eingebunden bleiben im Miteinander der Generationen.

Egal welches Lebensalter jemand hat, mit Zeit und Engagement, Freude und Geld sind ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende der Diakonie für jeden Hilfesuchenden da. Mit dem Tag der Diakonie soll dies gewürdigt und zum Mittun motiviert werden. Es wird mit diesem Tag auch der Dank ausgedrückt im Namen derer, die durch praktische Nächstenliebe erfahren: „Du bist nicht allein, du wirst nicht ausgegrenzt. Du bist ein Teil von uns.“

Ulrich Hinz, Pastor