Wie finde ich mein Glück?

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Kategorie: Andacht

Ein Wort aus Bückeburg...

Urlaubszeit, für viele unter uns die schönste Zeit des Jahres. Einfach tun und lassen können, was ich möchte, das Leben genießen, Was für ein Glück!
Aber das Glück hat auch andere Gesichter. Eine erfolgreich abgeschlossene Arbeit die Geburt eines Kindes oder die gute Beziehung zum Enkel.

In den Untersuchungen, in welchen Ländern die glücklichsten Menschen leben, liegen wir Deutschen oft weit hinten. Dabei geht es uns im weltweiten Kontext gesehen gut.
„Jeder ist selbst seines Glückes Schmied“, heißt es in einem alten Sprichwort. Es will uns anregen, alles Erdenkliche selbst zum Glück beizutragen.

Doch unser Glück hängt  nur teilweise von den Dingen ab, die wir beeinflussen können. So Manches geschieht ja ganz von selbst.  Zum Beispiel dieses: Zwei Menschen treffen sich zufällig im Krankenzimmer. Beide haben ihr Lebenspäckchen mitgebracht mit all den Sorgen und Fragen. Aber in diesem Krankenzimmer wird es ein wenig leichter. Da ist jemand, mit dem über alles gesprochen werden kann und er oder sie versteht... Was für ein Glück!  

„Glück gehabt!“ Alles nur Zufall? Oder selbst verdient durch Fleiß und Können? Die Bibel rät uns, unser Lebensglück als ein Geschenk von Gott zu begreifen. Der Herr, dein Gott wird dir Glück geben zu allen deinen Werken, lesen wir im 5. Buch Mose. Daran erinnern uns die warmen Sommertage, das satte Grün der Bäume und Wiesen, das Summen der Insekten, das Zwitschern der Vögel und die Pracht der Blüten. Halten wir unsere Augen offen dafür!

Elisabeth Garner-Lischka, Krankenhausseelsorgerin