Bericht über die Arbeit der Geschäftsstelle der Konföderation

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In ihrem Vortrag stellte die Geschäftsführerin der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen, Oberlandeskirchenrätin Andrea Radtke, den Synodalen die Arbeit der Geschäftsstelle der Konföderation vor.

Im Blick auf das Reformationsjubiläum 2017 habe sie beim Land Niedersachsen eine große Aufgeschlossenheit und Interesse an gemeinsamen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2017 festgestellt. So hat der Niedersächsische Landtag bereits 2013 den Reformationstag 2017 zum arbeitsfreien Feiertag erklärt, wodurch die kulturelle und religiöse Bedeutung dieses Tages besonders herausgestellt worden sei. Der Vorschlag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), den Reformationstag 2017 zum gesetzlichen Feiertag zu erklären, sei von der Landesregierung positiv aufgenommen worden.

Des Weiteren berichtete sie über die Gespräche und die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und dem Land Niedersachsen in Fragen der frühkindlichen Bildung, des Religionsunterrichts, der Ausländer- und Flüchtlingspolitik und zu Umwelt- und Klimaschutz.

Im Bereich "Umwelt und Landwirtschaft" werde eine Neuausrichtung im Landwirtschaftsministerium deutlich. Hier und zu anderen gesellschaftsrelevanten Fragen könnten die Kirchen wichtige Beiträge leisten, die auch nachgefragt werden, so Oberlandeskirchenrätin Radtke.
Als aktuelle Herausforderungen für die Konföderation nannte Frau Radtke unter anderem die Themen Armut, demografischer Wandel, Fachkräftemangel und Entkirchlichung in der Gesellschaft.

Der Präsident der Landessynode Klaus-Dieter Kiefer bedankte sich bei Oberlandeskirchenrätin Andrea Radtke für ihre Ausführungen und für ihre Arbeit in der Geschäftsstelle der Konföderation.