Frühjahrssynode berät über Zukunftsprozess

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Das Ergebnis des auf der Herbstsynode 2010 beschlossenen Zukunftsprozesses wird der thematische Schwerpunkt der Frühjahrssynode sein, die am 1. und 2. Juni in Seggebruch tagt.

 
Zukunftsprozess


Neun Arbeitsgruppen, die sich auf der ersten Tagung der Zukunftskonferenz im Januar 2011 in Loccum gebildet hatten, haben Projekte zur Profilierung der Landeskirche entwickelt.
Die stärkere Verbindung von kirchlicher Jugendarbeit und Schule, Übernahme diakonischer Verantwortung in den Gemeinden, verstärkte Übernahme von Verantwortung in der Begleitung von Familien oder Intensivierung von Fortbildung ehren- und hauptamtlicher Kräfte sind einige der Projektziele.
Neben der inhaltlichen Beschreibung von Arbeitsbereichen, die in den nächsten Jahren verstärkt in Angriff genommen werden sollen, wurden auch sachliche und finanzielle Rahmenbedingungen formuliert. Jede Arbeitsgruppe hat dazu der Synode Projektbeschreibungen vorgelegt, die am Abend des 1. Juni den Synodalen vorgestellt werden.


Außerdem wird ein Finanzierungsplan vorgelegt, der vom Landeskirchenrat in Abstimmung mit dem Finanzausschuss der Synode erarbeitet wurde. Die realistischen und verantwortungsvollen Planungen der Arbeitsgruppen einerseits und die sparsame Haushaltsführung in Verbindung mit einer positiven Entwicklung der Kirchensteuereinnahmen andererseits ermöglichen die Umsetzung aller Projekte noch im Rahmen des Doppelhaushalts 2012/2013.
Auf der Grundlage dieser Vorlagen wird die Synode am Vormittag des 2. Juni darüber beraten, ob der Zukunftsprozess in dieser Weise in die Umsetzungsphase übergehen kann.


Der Beschlussvorschlag formuliert auch die Begleitung des Prozesses durch eine Steuerungsgruppe und die Verpflichtung zu regelmäßiger Berichterstattung an die Synode.
Die vielen ehrenamtlich im Zukunftsprozess Beteiligten erhoffen sich auf diese Weise wichtige Impulse für die Stärkung kirchlicher Arbeit und ihre öffentliche Wahrnehmung geben zu können.