KonfirmandInnen bei praktischer Fluthilfe an der Elbe

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Erstellt von dro
 

Kilometer lange weiße Flecken auf den Deichen an der Elbe. Das Wasser noch immer über die Fahrrinne hinaus zu sehen. Die HauptkonfirmandInnen der Kirchengemeinde Bergkirchen planten mit ihren Konfirmandenfreizeit eine ungewöhnliche Aktion.
Aufgrund der Hochwasserkatastrophe war die eigentliche Paddeltour der KonfirmandInnen auf der Elbe leider nicht möglich. Alternativ wurde diese auf die Wakenitz verlegt. Danach gastierten 14 KonfirmandInnen in dem kleinen Ort Stiepelse, wo sie ihre Hilfe nach der Flut anboten. Ihre Hilfe wurde dringend benötigt, da nach solchen Hochwasseraktionen die Deichkrone sehr in Mitleidenschaft durch die vielen Sandsäcke gezogen wird. Es fehlt an Helfern, die nach der Flut die Deiche von ihren Lasten befreien.  Das größte Problem ist dabei, dass der für Hochwasserschutz nötige Grasbewuchs leidet.

Die KonfirmandInnen organisierten vor ihrer Abreise Richtung Norden eine Hilfsaktion, die begleitet durch Sponsoren Menschen in der Partnergemeinde von Stiepelse, Jerichow, die ganz besonders von Hochwasserschäden betroffen sind, zu Gute kommen. Geplant war ca. 1000 Sandsäcke abzuräumen. Für jeden abgeräumten Sack werden mit Vereinen durch Herrn Karnatz (Stiepelse) und den Sponsoren der Konfirmanden Gelder für die Fluthilfe gespendet. Mit großer Motivation und enormen Einsatz schafften die Jugendlichen zusammen mit ihren Teamern (Fabian Winkelhake, Hendrik Meier, Daniel Tarrach, Karin Droste, Carolin Berger, Janica Dittmann, Pastor Steinwachs) über 4000 Sandsäcke an einem Tag von der Elbdeichkrone.
Jedes Kilo war es wert, bis an eigene Grenzen Sandsäcke auf die Treckeranhänger der ortsansässigen Helfer zu packen. Das Thema der Konfirmandenfreizeit „Grenzerfahrungen“ konnten sie mit ihrer eigenen Muskelkraft umsetzen. (/dro)