Stationen-Gottesdienst am Ökumenischen Schöpfungstag am 20. September 2015 in Bückeburg

Meldung vom

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe, die Ortsgruppe Nienstädt im Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Förderverein Bückeburger Niederung e.V. und die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Meinsen laden ein zu einem Stationen-Gottesdienst am bundesweit begangenen Ökumenischen Schöpfungstag. Das Lob des Schöpfers, Schöpfungsverantwortung und ehrenamtliches Engagement für die Umwelt werden zur Sprache kommen.

Der Gottesdienst beginnt am Sonntag, dem 20. September um 10 Uhr in der Meinser Kirche (Zu den Brücken 5, 31675 Bückeburg-Meinsen).

Nach dem Auftakt in der Meinser Kirche startet die Gottesdienstgemeinde mit dem Fahrrad in die Bückeburger Niederung. Es werden Strecken für Kinder und für Erwachsene angeboten. An zwei Stationen wird jeweils Halt gemacht. Der Gottesdienstabschluss wird auf dem Rethof in Scheie (Retholz 1, 31675 Bückeburg-Scheie) bei den Familien Loose und Hornung stattfinden. Im Anschluss wird dort ein Mittagsimbiss angeboten.
Musikalisch wird dieser Gottesdienst mitgestaltet von Organist Uwe Vauth, der „Didgeridoo-Foundation“ im Zusammenspiel mit Percussions sowie dem CVJM-Posaunenchor Meinsen.


Hintergrund „Ökumenischer Schöpfungstag“
Mit der Initiative "Ökumenischer Schöpfungstag 2015 in Niedersachsen" hat die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Niedersachsen in diesem Jahr erstmalig einen Umweltwettbewerb ins Leben gerufen und lädt alle Gemeinden ein, am 20. September 2015 einen Schöpfungstags-Gottesdienst zu feiern. Niedersachsenweit soll damit ein Zeichen gesetzt werden, dass die christlichen Kirchen gemeinsam für den Schutz der uns von Gott anvertrauten
Lebensgrundlagen einstehen.
 
Die Idee eines Tages für die Schöpfung kam bereits 1989 vom Ökumenischen Patriarchen in Konstantinopel, Dimitrios I. Die Dritte Europäische Kirchenversammlung 2007 in
Hermannstadt/Sibiu nahm diese Anregung auf und empfahl, „dass der Zeitraum zwischen dem 1. September und 4. Oktober dem Gebet für den Schutz der Schöpfung und der
Förderung eines nachhaltigen Lebensstils gewidmet wird, um den Klimawandel aufzuhalten.“
 
Den Impuls aus Sibiu nahm die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Deutschland auf. Beim Zweiten Ökumenischen Kirchentag im Mai 2010 in München proklamierte der damalige Vorsitzende der ACK Deutschland, Landesbischof Friedrich Weber, den ökumenischen Schöpfungstag. Seit 2010 begeht die ACK Deutschland am ersten Freitag im September den Schöpfungstag mit einer zentralen ökumenischen Feier. In diesem Jahr fand die zentrale Feier des Schöpfungstages am 4. September in Borna mit Exkursionen durch die Leipziger Neuseenlandschaft, in der die Renaturierung des ehemaligen Tagebaugebietes deutlich wird, statt.