Brot für die Welt: Spendensumme steigt in 2025

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Kategorie: Beratungsprozess News

Im vergangenen Jahr sind 111.539 Euro an Spenden und Kollekten aus der Landeskirche Schaumburg-Lippe für Brot für die Welt eingegangen und - im Vergleich zu 2024 - damit sogar gestiegen.

Unser Titelfoto zeigt Kirabo Erabeca in ihrem Dorf Kikunda 1 im Distrikt Rwampara vor ihrem Wassertank, den der Projektpartner ACORD - Agency for Cooperation in Research and Development - gebaut hat. Nur eines von vielen Projekten, dass mit den bundesweiten Spenden verwirklicht werden konnte.

Insgesamt standen dem Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen für seine Arbeit 341,7 Millionen Euro zur Verfügung. Im vergangenen Jahr wurden weltweit rund 3.000 Projekte gefördert. Regionale Schwerpunkte waren erneut Afrika und Asien. Rund 89,8 Prozent der verwendeten Mittel, 293,9 Millionen Euro, hat Brot für die Welt für die Programmarbeit ausgegeben. Im Fokus der Arbeit lag Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung. 

Zwar sind die Einnahmen durch Spenden und Kollekten bundesweit um rund eine Million Euro zum Vorjahr gesunken, dies konnte jedoch vor allem durch die Mittel der Bundesregierung und des Kirchlichen Entwicklungsdienstes kompensiert werden. Brot für die Welt hatte so rund neun Millionen Euro mehr zur Verfügung, um Partnerorganisationen in der Entwicklungszusammenarbeit zu unterstützen. 

Die Kürzungen der Bundesregierung im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zeigen sich noch nicht in den zur Verfügung gestellten Mitteln im vergangenen Jahr. Trotzdem schränken die angekündigten Kürzungen schon jetzt die langfristige Arbeit des Werkes ein, da weniger neue Partner gefördert werden können und Projekte weltweit auslaufen werden.
Brot für die Welt setzt sich als Nichtregierungsorganisation und Werk der evangelischen Kirchen für globale Gerechtigkeit, Frieden und Bildung sowie gegen Hunger und Armut ein. Gemeinsam mit mehr als 1.600 Partnerorganisationen ermöglicht Brot für die Welt in 77 Ländern, dass benachteiligte Menschen ihre Lebenssituation aus eigener Kraft nachhaltig verbessern.

Foto: Siegfried Modola/Brot für die Welt