Kirchenentwicklung — Unsere Kirche auf dem Weg · LKSL 2031
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Nur ein Schritt …

UNSERE KIRCHE AUF DEM WEG · LKSL 2031

Wir gestalten unsere Landeskirche für die Jahre, die vor uns liegen. Auf dieser Seite finden Sie, warum wir uns auf den Weg machen, wohin er führt — und wie Sie mitgehen können.

Kirchenentwicklungsprozess

Warum wir uns verändern

Sechs Entwicklungen prägen unseren Weg

Unsere Landeskirche verändert sich. Das tut sie nicht zum ersten Mal — Kirche hat sich immer verändert. Aber die kommenden Jahre fordern uns deutlich.

Wir werden weniger

Demografischer Wandel und Austritte verkleinern unsere Gemeinschaft.

Weniger Kirchensteuer

In zehn Jahren werden rund ein Drittel weniger Mittel zur Verfügung stehen.

Viele Gebäude — zu viele?

Wir fragen uns, wie viele Häuser wir uns leisten können und wofür wir sie brauchen.

Weniger Hauptamtliche

Es kommen weniger Pfarrer:innen und Diakon:innen nach.

Ehrenamt verändert sich

Engagement wird häufiger projektbezogen, die Zahl der Engagierten vermutlich kleiner.

Und doch: Die Botschaft bleibt

Wir wollen weiter evangelische Kirche in die Gesellschaft einbringen.

Stand: Mitgliederzahlen 2024 (LKSL); Berechnungsmodell: Freiburger Studie.

Bleibender Auftrag

Die Botschaft bleibt

Kirche ändert sich. Immer.

„Wir wollen weiterhin evangelische Kirche in die Gesellschaft einbringen und füreinander in Gesellschaft und Kirche da sein."

Kirche neu gestalten heißt für uns: der bleibenden Botschaft Raum geben. Drei Dimensionen tragen unser Kirchesein — gestern, heute und morgen.

Feiern

Gemeinsam und mit Gott

Der Gottesdienst bleibt die zentrale Form unserer Gemeinschaft. Wir feiern ihn vielfältig und lassen uns geistlich stärken.

leiturgia

Lernen & Lehren

Für das Evangelium einstehen

Wir stellen uns den theologischen, ethischen und gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit — gemeinsam und im Licht der Schrift.

martyria

Helfen

Füreinander da sein

Innerhalb der Kirche und im öffentlichen Raum: diakonisch handeln, zuhören, Stimme erheben für ein respektvolles und gerechtes Miteinander.

diakonia
Vier Leitlinien

Wie wir gehen

Vor Ort bleiben. Vernetzt arbeiten.

01

Lokal & regional

Kirchliche Orte bleiben wichtig. Zusammenarbeit findet in der Region und in der Landeskirche statt.
02

Vernetzt

Wir denken und handeln vernetzt — mit kirchlichen Orten und Akteuren der Zivilgesellschaft.
03

Gemeinsam, arbeitsteilig

Vor Ort muss nicht alles geleistet werden. Arbeit zu teilen und sich zu ergänzen ist ein guter Weg.
04

Ressourcen teilen

Hauptamtliche, Gebäude, Geld: Wir entscheiden gemeinsam und verteilen gerecht.
Unser Weg

EIN großer Schritt

… statt vieler kleiner.

Wir gehen diesen Weg bewusst in einem großen, gemeinsamen Schritt — und nicht in vielen kleinen. Das hat Gründe:

Teamarbeit

Flexible, gemeinsam verantwortete Arbeitsteilung in größeren Teams schont Kräfte und erhält Arbeitsfähigkeit.

Nähe zu den Menschen

Kirche bleibt nah am Menschen — mit regionalen statt stationären Angeboten, zugewandt zu den Bedürfnissen im Sozialraum.

Entlastung

Verwaltungsaufgaben wie Friedhof oder Arbeitssicherheit bündeln wir, getragen von Gemeindemanager:innen im Verbund mit dem Landeskirchenamt.

Energie & Engagement

Mehr Raum für Orte und Initiativen, in denen Dynamik spürbar ist — und neue Gestaltungsmöglichkeiten für Ehrenamtliche.

Zeitplan bis 2031

Der Weg in Wegmarken

Die nächsten Schritte auf dem Weg — fahren Sie mit dem Cursor über die Stationen für mehr.

Sommer 2025
Grundsatzbeschluss der Landessynode
Die Landessynode bekräftigt, dass die Landeskirche den Kirchenentwicklungsprozess verbindlich gestaltet — als gemeinsamen Weg bis 2031.
Herbst 2025
Novellierung des Kooperationsgesetzes
Das Kooperationsgesetz (KoopG) wird angepasst und nennt beide Strukturmodelle als Option für die kommenden Jahre.
Januar 2026
Neue Landessynode konstituiert sich
Die neu gewählte Landessynode nimmt ihre Arbeit auf und übernimmt die Verantwortung für die nächsten Etappen des Prozesses.
Frühjahr 2027
Entscheidung über das Gemeindemodell
Die Synode entscheidet, ob die Landeskirche das Modell Kirchengemeindeverband (KGV) oder Gesamtkirchengemeinde 2.0 (GKG) zugrunde legt.
Herbst 2027
Strukturgesetz
Das Strukturgesetz wird verabschiedet und schafft den rechtlichen Rahmen für die neuen Gemeindeformen und Kooperationsräume.
2027–2030
Überleitungs- und Erprobungsphase
Rund 3,5 Jahre, in denen die neuen Strukturen vor Ort erprobt, Erfahrungen ausgewertet und Anpassungen vorgenommen werden können.
März / September 2030
Wahlen zu GKR und KV
Die Wahlen zu den Gemeindekirchenräten und Kirchenvorständen legen die Gremien für die neue Struktur fest.
1. Januar 2031
Gründung der neuen Strukturen
Zum Stichtag treten die neuen Gemeindeformen in Kraft — das Ziel des Weges, der 2025 begonnen wurde.
So geht es weiter

Wegweiser durch das Thema

Vier Unterseiten begleiten den Prozess.

Zukunftsthemen

Wie sich Kooperationsräume und Strukturen entwickeln, welche Modelle in der Diskussion sind und welche Arbeitsgruppen den Weg vorbereiten.

Zur Seite Zukunftsthemen

Begleitprogramm

Veranstaltungen, Beratung und Formate, die den Prozess in Gemeinden und Kooperationsräumen begleiten.

Zum Begleitprogramm

Beschlüsse und Material

Synodenbeschlüsse, das Kooperationsgesetz, Präsentationen und Downloads zum Nachlesen.

Zu Beschlüssen und Material

FAQ Kirchenentwicklung

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Prozess, zu den Modellen und zur Beteiligung.

Zu den FAQ
Ihre Stimme

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung

Dieser Weg gelingt nur gemeinsam. Sagen Sie uns, was Sie denken: zum Prozess insgesamt, zu einzelnen Themen oder zu dem, was Ihnen vor Ort wichtig ist.

Persönlicher Kontakt

Sie haben eine konkrete Frage?

Wir sind ansprechbar.

Wenn Sie sich persönlich austauschen möchten oder eine Frage haben, die über das Formular hinausgeht, melden Sie sich gerne direkt bei uns.

Landeskirchenamt

Benjamin Sadler, Projektassistenz Kirchenentwicklungsprozess

Bahnhofstraße 6 · 31675 Bückeburg

Telefon: 05722-960 143

E-Mail: info@lksl.de