Hinweise und Handlungsempfehlungen zur aktuellen Corona-Verordnung

Aktualisiert am 3.9.2021

An dieser Stelle geben wir Ihnen einige Hinweise und Handlungsempfehlungen zur aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen, die seit dem 24.8.2021 in Kraft ist und bis zum 22.9.2021 Gültigkeit besitzt. Gleichzeitig weisen wir auf den nebenstehenden Link zu den Handlungsempfehlungen für die Kirchen der Konföderation hin, die die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers zusammengestellt hat.

Die Regelungen der niedersächsischen Corona-Verordnung sind maßgelblich.

Aktuelle Informationen sind auf der Seite des Landes Niedersachsen zu finden.

Die neue Verordnung bietet nun mehr Spielraum auch für kirchliche Veranstaltungen. Dieser flexiblere Umgang mit den Regeln ist vom Gesetzgeber gewollt, verlangt aber gerade besondere Sorgfalt und Verantwortung.

Wir werden ja auch weiterhin mit dem Virus leben müssen und brauchen praktikable Vorschriften, um nach und nach zu einer Wiederbelebung von Veranstaltungen unter Berücksichtigung der nicht immer ganz einfach zu verstehenden Regelungen zu gelangen.

Die Handlungsempfehlungen der Konföderation geben zu allen wichtigen Bereichen gute Hinweise. Wir empfehlen, sie anlassbezogen zu Rate zu ziehen.

Grundsätzlich gilt, dass die Gottesdienste, Andachten, Trauerfeiern und alle weiteren Kasualien von der 3-G-Regel ausgenommen sind (vgl. § 8 der Landesverordnung) Maßstab für mögliche Einschränkungen bei Gottesdiensten (z.B., dass ab einer bestimmten Inzidenz nicht mehr, oder nur mit Maske gesungen werden darf) sind nun nicht mehr die Inzidenzwerte.

Singen ist grundsätzlich nicht untersagt (ob mit oder ohne Maske entscheidet der Veranstalter), für den Abstand gilt die Empfehlung, den Abstand von 1,5 m einzuhalten, bei Bewegungen im Raum gilt weiterhin durchgängig die Maskenpflicht, am Platz kann die Maske abgenommen werden.

Wir kommen also dahin, mit Augenmaß und größerer Weite, aber auch mit Vorsicht noch stärker eigenverantwortlich zu entscheiden, was wir im Bereich der Gottesdienste erlauben oder einschränken.

Bei Veranstaltungen in Innenräumen kommt ab der Warnstufe 1 und wenn der Landkreis bei Allgemeinverfügung festgestellt hat, dass der Leitindikator 7-Tage-Inzidenz dauerhaft über 50 liegt bei einer Anzahl von mehr als 25 Personen die 3-G-Regel zur Anwendung.

Zur Durchführung der Veranstaltungen bieten die Handlungsempfehlungen der Konföderation einen hilfreichen Hinweis zu Neuerungen bei der Abstandsregel (S. 5): Wird bei Bewegungen im Raum die Maske getragen und nur am Platz abgenommen, kann in gut durchlüfteten Räumen der Mindestabstand auch reduziert werden.

Wir empfehlen, dies natürlich nur maßvoll zu tun. Diese Empfehlung gilt dann auch für Veranstaltungen bis zu 25 Personen, bei denen die 3-G-Regel nicht vorgeschrieben ist.

Bei Veranstaltungen im Freien ist die 3-G-Regel auch ab der Warnstufe 1 und wenn der Landkreis bei Allgemeinverfügung festgestellt hat, dass der Leitindikator 7-Tage-Inzidenz dauerhaft über 50 liegt, nicht vorgeschrieben. Weitere Hinweise bietet S. 10 der Handlungsempfehlungen der Konföderation.

Diesen uns eröffneten Spielraum müssen wir eigenständig und verantwortungsvoll in Anbetracht der Entwicklung des örtlichen Infektionsgeschehens ausfüllen.

Die letzte Verantwortung für die Umsetzung dieser Empfehlungen liegt weiterhin bei den Leitungsgremien der Kirchengemeinden und Einrichtungen.

 

Erklärung der niedersächsischen Bischöfe

Ziel kirchlicher Arbeit ist es, für die Menschen da und als Kirche präsent zu sein, wie es die niedersächsischen Bischöfe in ihrer Erklärung vom 26.10.2020 formuliert haben.
Erklärung der niedersächsischen Bischöfe zum Download

 

Ansprechpartner bei Coronafragen

Pastor Lutz Gräber
Theologischer Referent

Tel.: 05722 - 960 123
Fax: 05722 - 960 103

E-Mail: l.graeber(a)lksl.de