Hinweise und Handlungsempfehlungen zur aktuellen Corona-Verordnung

Aktualisiert am 17.11.2021

An dieser Stelle geben wir Ihnen einige Hinweise und Handlungsempfehlungen zur aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen, die seit dem 11.11.2021 in Kraft ist und bis zum 8.12.2021 Gültigkeit besitzt. Gleichzeitig weisen wir auf den nebenstehenden Link zu den Handlungsempfehlungen für die Kirchen der Konföderation hin, die die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers zusammengestellt hat.

Die Regelungen der niedersächsischen Corona-Verordnung sind maßgelblich.

Aktuelle Informationen sind auf der Seite des Landes Niedersachsen zu finden.

Die veränderte Infektionslage und die aktuelle Corona-Verordnung geben uns einen Rahmen für Hygienemaßnahmen bei Gottesdiensten vor, den wir verantwortlich füllen müssen.

Es gilt, gottesdienstliche Verkündigung nun unter den Bedingungen der derzeit herrschenden Infektionslage zu ermöglichen und dabei aber auch einen größtmöglichen Gesundheitsschutz zu gewährleisten.

Gottesdienste sollen auch unter diesen Bedingungen einladend sein. Damit haben wir in den vergangenen Monaten der Pandemie gute Erfahrungen sammeln können, die uns Sicherheit geben. Wenn wir uns an die bewährten Abstands- und Hygieneregeln nach erprobten und dem Gesundheitsamt vorgelegten Hygienekonzepte halten, handeln wir umsichtig und verantwortungsbewusst.

Wie die Entwicklung der letzten Wochen zeigt, in der vor allem unterschiedlichen Regelungen bei Veranstaltungen (3G, 2G) zum Tragen gekommen sind, ist die Vielfalt der Gestaltungsoptionen, die innerhalb des rechtlichen Rahmens möglich sind, groß. Das macht die Entscheidung für die vor Ort angemessene Form nicht leicht.

Wie es unsere Kirchenverfassung vorsieht, liegt die Entscheidung für die gewählte Form von Gottesdiensten und die Anwendung von Schutzmaßnahmen bei den Kirchenvorständen.

Zur Unterstützung der Entscheidung, hat die Ev.-Luth. Landeskirche Hannover die rechtlichen Vorgaben zu einer jeden Gottesdienstform in einer Tabelle zusammengestellt und für jede dieser Form (0G, 3G, 2G, im Freien und in Kirchräumen) eine Empfehlung für Schutzmaßnahmen, die über die rechtlichen Vorgaben hinausgehen, ausgesprochen.

Gottesdienste: Rechtliche Rahmenbedingungen und landeskirchliche Empfehlungen in Tabellenform

Grundsätzlich haben wir in der Zeit der Pandemie auch dadurch Vertrauen der Behörden und in der Gesellschaft gewonnen, dass wir nicht alles umgesetzt haben, was rechtlich möglich ist. An diesem Grundsatz orientieren sich auch die beigefügten Handlungsempfehlungen für die Gottesdienste.

Uns ist klar, dass es bei 2G-Gottesdiensten nach der Corona-Verordnung rechtlich möglich ist, Teilnehmende ohne Abstand sitzen zu lassen und somit auch in Kirchräumen vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen.

Die Empfehlung des RKI, die u.a. auf die Erfahrungen der Infektiosität von Geimpften und von Impfdurchbrüchen reagiert, legt aber an der Stelle eine erhöhte Vorsicht nahe, mit der wir im Sinn der Wahrnehmung unserer Verantwortung als Veranstalter in den vergangenen Monaten Vertrauen gewonnen und Verständnis erfahren haben.

Die Handlungsempfehlungen der Konföderation geben zu allen wichtigen Bereichen gute Hinweise. Wir empfehlen, sie anlassbezogen zu Rate zu ziehen.

 

Ausblick auf die Gottesdienste am Heiligen Abend

Zusätzlich zu den Empfehlungen in von oben ein Vorausblick auf die Gottesdienste am Heiligen Abend:

  • Möglichst Gottesdienste draußen durchführen, insbesondere Krippenspiele unter Beteiligung von Kindern
  • Vorbereitung von Krippenspielen etc.: Gruppen klein halten, besonders bei den Proben (szenenweise Proben);
  • Emporen dürfen genutzt werden
  • Wir empfehlen für die gut besuchten Weihnachtsgottesdienste die 3G-Regel. Dies bringt zwar kaum Platzgewinn für die Innenräume, gibt aber vor allem auch den Mitarbeitenden mehr Sicherheit
  • Weihnachtsgottesdienste mit Anmeldung durchführen. Noch größere Sicherheit ist durch Platzzuweisung gegeben (kann gleich bei der Anmeldung durchgeführt werden).
  • Bei Anwendung der 2G-Regel: Alternativen für Ungeimpfte anbieten (Übertragung nach draußen, zusätzliche Gottesdienste)
  • Heizung bei gut besuchten Gottesdiensten spätestens eine Stunde vor dem Gottesdienst ausstellen. Auch bei elektrischen Heizungen etc. entsteht Luftzirkulation.
  • Gut lüften und neuralgische Punkte nach dem Gottesdienst desinfizieren.

Die Herausforderung, Weihnachten wegen des Virus in anderen Formen zu begehen, haben wir im letzten Jahr erprobt – und dabei kreative, überraschende, segensreiche Erlebnisse gehabt, evtl. aber auch Enttäuschungen machen müssen.

Zwischenzeitlich gab es die Hoffnung, Weihnachten 2021 wieder in größerer Freiheit feiern zu können. Es ist darum doppelt schwer, wieder Entscheidungen unter Unsicherheit treffen zu müssen und sicher nicht leicht, erneut neue Formate vorzubereiten.

Wir sind sehr dankbar für alle Anstrengungen, die Sie und Ihr unternehmt, um die Menschen in unseren Gemeinden auch in diesem Jahr zu trösten, zu ermutigen und mit Ihnen die Geburt unseres Herrn und Heilandes zu feiern – unter den Herausforderungen der Pandemie, aber im Vertrauen auf seine lebendige Gegenwart in unserem Leben und im Leben unserer Gemeinden.

Erklärung der niedersächsischen Bischöfe

Ziel kirchlicher Arbeit ist es, für die Menschen da und als Kirche präsent zu sein, wie es die niedersächsischen Bischöfe in ihrer Erklärung vom 26.10.2020 formuliert haben.
Erklärung der niedersächsischen Bischöfe zum Download