Hinweise und Handlungsempfehlungen zur aktuellen Corona-Verordnung

Aktualisiert am 14.5.2021

An dieser Stelle geben wir Ihnen einige Hinweise und Handlungsempfehlungen zur aktuellen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen, die seit dem 10.5.2021 in Kraft ist und bis zum 30.5.2021 Gültigkeit besitzt. Gleichzeitig weisen wir auf den nebenstehenden Link zu den Handlungsempfehlungen für die Kirchen der Konföderation hin, die die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers zusammengestellt hat.

Für die Kirchen ist jetzt die Regelung des §6 der niedersächsischen Corona-Verordnung maßgelblich, in dem nun die Umsetzung der regionalen Kontaktbeschränkungen je nach Inzidenzwert mit berücksichtigt werden soll. Weitere Informationen sind auf der Seite des Landes Niedersachsen zu finden.

Die Durchführung analoger Gottesdienste ist auf der Basis der bewährten Hygienekonzepte neben der Durchführung von digitalen Formaten weiterhin möglich und erlaubt.

Auch die Durchführung des Heiligen Abendmahls ist auf der Basis der Handlungsempfehlungen weiter möglich. Beachten Sie hierzu bitte die Handlungsempfehlungen der Konföderation und wir bitten Sie, zu prüfen, ob es durchgeführt werden soll.

In der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe gilt abweichend von den Handlungsempfehlungen der Konföderation:

  • Bläser:innen und Sänger:innen können in der Ev.-Luth. Landeskirche Schaumburg-Lippe im Gottesdienst in der Kirche insgesamt mit max. acht gleichzeitig musizierenden Personen mitwirken mit min. 3m Abstand zueinander und min. 6m zur musikalischen Leitung sowie zur Gemeinde.
  • Musikunterricht ist in geschlossenen Räumen aber, wie in der VO in §14 Abs. III festgelegt, nur mit bis zu 4 Personen erlaubt.
  • Gemeindegesang im Freien ist durch die Verordnung nicht untersagt, jedoch nur mit Maske erlaubt.
  • Kirchencafé: Es gelten die Bestimmungen wie für die Gastronomie. Grundsätzlich keine Bewirtung in geschlossenen Räumen. Wir empfehlen dringend, wenn unbedingt nötig, Außer-Haus-Lösungen zum Mitnehmen zu praktizieren und von der Möglichkeit, nur im Freien unter Einhaltung des Abstandsgebotes und mit einem Hygienekonzept gemäß der Anforderungen des § 9 Abs. 3 der Corona-Verordnung (u.a. tagesaktueller negativer Corona-Test oder Nachweis als Geimpfte oder Genesene, Dokumentation der Anwesenden) noch nicht Gebrauch zu machen.

Auch bei einer möglichen Ausgangssperre zählt der Besuch eines Gottesdienstes zu den triftigen Ausnahmegründen.

Diesen uns eröffneten Spielraum müssen wir eigenständig und verantwortungsvoll in Anbetracht der Entwicklung des örtlichen Infektionsgeschehens ausfüllen.

Wir empfehlen weiterhin trotz weitergehender Möglichkeiten, das eigene Platzkonzept auf Personen aus einem Hausstand in einer Bankreihe der Kirche oder der Friedhofskapelle auszurichten.

Bitte bleiben Sie mit Ihren Kirchenvorständen und ggf. weiterer Gremien im engen und kontinuierlichen Austausch zu tragfähigen Gründen, die für oder gegen die Durchführung analoger Gottesdienste in Ihrer Gemeinde sprechen können. Bitte informieren Sie über Ihre Entscheidung unter Angabe des Zeitraums und der entsprechenden Gründe aktuell erneut Ihren Superintendenten, das Landeskirchenamt und den Pressesprecher der Landeskirche, Pastor Ulrich Hinz.

Die letzte Verantwortung für die Umsetzung dieser Empfehlungen liegt weiterhin bei den Leitungsgremien der Kirchengemeinden und Einrichtungen.

  • Der Landkreis ist darüber informiert, dass die regulären Sonntags- und die Kasualgottesdienste weiterhin auf Grundlage der in den Kirchengemeinden erstellten Hygienekonzepte stattfinden. Dazu gehören auch die Konzepte für ein erweitertes Platzangebot, sofern Sie dieses Konzept im vergangenen Jahr bereits vorgelegt haben. Die Kirchengemeinden müssen dann gegenüber dem Gesundheitsamt nicht tätig werden. Dies gilt insbesondere auch für die Durchführung von Kasualgottesdiensten in den Friedhofskapellen, sofern für diese ein solches Hygienekonzept vorliegt.
  • Sollten Sie die über die üblichen Gottesdienste hinaus die Durchführung einer besonderen gottesdienstlichen Veranstaltung mit mehr als 10 Personen planen und sollte für diese Veranstaltung noch kein Hygienekonzept vorliegen, bitten wir dieses auf Grundlage des Musterhygienekonzeptes zu erarbeiten und uns über die Veranstaltung zu informieren. Wichtig ist, dass wir durch Feststellung der Besucher, im Falle eines Coronaausbruchs dem Gesundheitsamt die Nachverfolgung ermöglichen. Wir würden dann gemeinsam entscheiden ob die Veranstaltung gegenüber dem Gesundheitsamt anzuzeigen ist oder nicht. Derartige Veranstaltungen sind mindestens zwei Tage vor Durchführung beim Landkreis anzuzeigen.
    Muster-Hygienekonzept als Word-Vorlage
  • Für alle Gottesdienste, bei denen keine über die Anzahl der nach dem Sicherheitskonzept ermittelten Sitzplätze hinaus gehende Besucherzahl erwartet wird, ist keine Voranmeldung erforderlich, wir empfehlen lediglich eine Erfassung, damit dem Gesundheitsamt im Falle eines Infektionsereignisses die Nachverfolgung ermöglicht wird.
  • Für Gottesdienste, bei denen mit einem erhöhten Interesse zu rechnen ist, ist ein vorheriges Anmeldeverfahren erforderlich. Bei allen übrigen Gottesdiensten reicht die Erfassung der Gottesdienstbesucher:innen aus.
  • Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres werden nun bei der Belegung von Plätzen über die eine Person zusätzlich zum eigenen Hausstand hinaus nicht mehr mitgerechnet.
  •  Das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung (OP-Maske oder FFP2-Maske) ist nach der neuen Landesverordnung ab dem 25.01.2021 auch für den Besuch von Gottesdiensten verpflichtend. Für Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und 15. Geburtstag reicht gemäß Verordnung stets eine Alltagsmaske. Näheres entnehmen Sie bitte den ebenfalls beigefügten Handlungsempfehlungen für die Kirchen der Konföderation.
    Wir empfehlen Ihnen, einige medizinische Mund-Nase-Bedeckungen für Gottesdienstbesucher vorzuhalten, die keine entsprechende Maske dabei haben.
  • Das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung (OP-Maske oder FFP2-Maske) ist auch bei Freiluftgottesdiensten aber natürlich weiterhin verpflichtend.
  • Die Durchführung des Konfirmandenunterrichtes ist unter Einhaltung der in den Gemeinden vorliegenden Corona-Konzepte zu Abstands- und Hygieneregeln möglich. Wir empfehlen weiterhin, mit der Wiederaufnahme des analogen Konfirmandenunterrichtes analog zur Wiederaufnahme des Unterrichts in den weiterführenden Schulen zu verfahren.

 

Erklärung der niedersächsischen Bischöfe

Ziel kirchlicher Arbeit ist es, für die Menschen da und als Kirche präsent zu sein, wie es die niedersächsischen Bischöfe in ihrer Erklärung vom 26.10.2020 formuliert haben.
Erklärung der niedersächsischen Bischöfe zum Download

 

Ansprechpartner bei Coronafragen

Pastor Lutz Gräber
Theologischer Referent

Tel.: 05722 - 960 123
Fax: 05722 - 960 103

E-Mail: l.graeber(a)lksl.de